Manche mögen´s heiß – Arbeiten im Freien, wo droht die Gefahr?

Genießen wir im Sommer gerne mal ein Bad in der Sonne, so sollte man sich der Gefahren, der von der Sonne ausgehenden ultravioletten (UV) und infraroten Strahlung bewusst sein. Diese können nicht nur die Haut, sondern auch die Augen schädigen.
Personen, die berufsbedingt im Freien arbeiten, sind besonders belastet. Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) hat nun im Rahmen eines Forschungsprojektes detaillierte Belastungsdaten für die verschiedensten Tätigkeiten in Außenbereichen gesammelt und ausgewertet. Dabei kamen überraschende Ergebnisse zustande.
Besonders Arbeitnehmer die viel im Freien arbeiten, sind einem erhöhten Maß an krebserzeugender UV-Strahlung ausgesetzt. Seit 2015 kann weißer Hautkrebs durch Sonnenstrahlung als Berufskrankheit anerkannt werden.
Durch die Ergebnisse des Forschungsprojektes können nun auf die einzelnen Berufsgruppen abgestimmte Schutzmaßnahmen ergriffen werden.
Grundsätzlich gilt: Schutzmaßnahmen sind schon bei Aufenthaltszeiten von wenigen Minuten im Freien zu ergreifen. Technische und organisatorische Lösungen haben Vorrang vor Lösungen wie körperbedeckender Kleidung, Kopfschutz und Sonnenmilch. Das sollte man sowohl bei der Arbeit als auch in der Freizeit beachten.
Weitere Informationen zu dem Thema unter
http://www.dguv.de/de/mediencenter/pm/Pressemitteilung_131586.jsp