Tschüss liebe SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung!

Das Bundeskabinett hat es beschlossen: Seit dem 02. Februar 2023 trat die Corona-Arbeitsschutzverordnung außer Kraft. Rund drei Jahre nach Ausbruch der ersten Infektionsgeschehnisse soll nun im Februar wieder Normalität in unsere Gesellschaft einkehren.

Aber was bedeutet „Normalität“ eigentlich für uns? Und wie hat sich dieser Begriff über die Jahre gewandelt? Dazu möchten wir einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2020 werfen. Das Virus ging um die Welt und plötzlich gehörten Begriffe wie „Social Distancing“, „Lock-Down“ oder „Flatten the Curve“ zu unseren Alltagsgesprächen, die weitestgehend über Zoom, WebEx oder FaceTime stattfanden. Aber das neue Virus veränderte nicht nur unsere Kommunikation: Die Pandemie traf uns in allen Lebensbereichen und brachte weitreichende Konsequenzen mit sich – seien sie finanzieller, gesundheitlicher oder familiärer Natur. Die Einschränkungen weckten große Sehnsüchte nach der Rückkehr in die „Normalität“.

Aber neben all dem Leid eröffneten sich auch neue Türen mit unvorhersehbaren Chancen, innovativen Möglichkeiten und großartigen Erfahrungen. Unsere schnelllebige und wachstumsorientierte Welt im Stillstand: Ein bis dato eher unvorstellbares Szenario. Carsten Kuschel beschrieb die positiven Effekte des Lockdowns 2020 in einem Artikel der agbau: „Der Frühling ist da, im April mit dem strahlendsten blauen Himmel, den man sich vorstellen kann. Wolkenlos und selbst die Kondensstreifen haben sich aufgelöst. Sowohl beruflicher, als auch freizeitbedingter Stress – von Termin zu Termin im Eiltempo – hat sich merklich reduziert. Eine Form von Entschleunigung ist spürbar. [..] Die Welt ist leiser geworden, die Natur erholt sich ein wenig und kommt uns wieder näher.“ Es klingt paradox, aber der Lock-Down zwang uns zum Verzicht, der auch Befreiung möglich machte. Nach dem Lock-Down folgten schrittweise Lockerungen oder wieder Verschärfungen der Regelungen, die jeweils auf die Inzidenzen der Bundesländer angepasst wurden. Vor diesem Hintergrund war Flexibilität das A und O – für uns als Privatpersonen aber auch aus unternehmerischer Sicht. Erinnern Sie sich noch? An die Unklarheiten über Corona-Maßnahmen? „Muss ich hier eine Maske tragen?“, „Ist bei dieser Veranstaltung ein negatives Testergebnis verpflichtend?“ oder auch scheinbar banale Gedanken: „Wie begrüße ich meine Kollegen, ohne ihnen die Hand zu geben?“ haben uns beschäftigt.

Besonders für den Arbeitsschutz waren diese drei Jahre eine herausfordernde Zeit. Aber solche Krisen helfen uns dabei, Klarheit zu gewinnen, wofür wir verantwortlich sind und was wir besser lassen sollten. Denn wenn wir eines gelernt haben, dann ist es Verantwortung für uns und andere zu übernehmen. Und wer weiß? Vielleicht ist genau dieser Aspekt ein Teil unserer neuen Normalität. Eine Normalität, in der wir lernen, für unsere Mitmenschen da zu sein, auf die Umwelt zu achten und Wandel zuzulassen. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Gesellschaft einen sicheren Umgang findet mit Herausforderungen wie der Corona-Pandemie umzugehen. Als erfahrenes und anpassungsfähiges Beratungsunternehmen im Arbeits- und Gesundheitsschutz können Sie auf unsere Unterstützung zählen – nicht nur bei Ihrem Hygienekonzept. 😉

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